
Performance: Leo Gnatzy, Haitang Zhang, Beljana Metje
Sound: Matthew Kerr
Im Jahr 2021 installierte die Stadtverwaltung von Köln drei riesige Flutlichter im beliebten Hiroshima-Nagasaki-Park, nachdem es zu gewalttätigen Ausschreitungen gegen Polizeibeamte gekommen war, die während der Corona-Beschränkungen versucht hatten, illegale Partys zu unterbinden. Obwohl die Beschränkungen längst aufgehoben sind, bleiben die Flutlichter präventiv in Betrieb. Unregelmäßig werden sie immer wieder eingeschaltet, wodurch eine surreale Atmosphäre im Park entsteht.
Das Projekt „play-ground” nutzte diese künstlich geschaffene Bühne als öffentlichen Raum und lud Künstler ein, dort aufzutreten. Aus der Dokumentation dieser performativen Interventionen und des Ortes selbst enstand diese Videoarbeit.



